Der Mond - mehr als nur das Licht der Nacht.

  • Hallo,


    Einige meiner Verwandten benutzen den Mondkalender und haben bisher nur Positives zu berichten. Sie sagen, man hat ja dabei nix zu verlieren und man probiert es einfach aus. Wenn es funktioniert ist es gut und wenn nicht war es nicht umsonst, denn sie wenden diesen Kalender bei alltäglichen Dingen an. Und bei ihnen hat es funktioniert. Nun habe ich mir dieses Buch dazu ausgeliehen und kann nicht mehr aufhören zu lesen.
    Was haltet Ihr von einen Mondkalender und die teilweise Anwendung im täglichen Leben? Habt Ihr Erfahrungen darin wie man die Zyklen des Mondes sinnvoll nützen kann
    ?

  • Ich selber bin schlicht und einfach zu faul dazu, auch wenn ich mir vorstellen kann, daß der Mond durchaus auch Einfluß auf unser tägliches Leben hat. Meine Schwägerin richtet sich jedoch ziemlich stark danach.


    In dieser "Lehre" geht es darum, daß je nach Mondphase (Neumond, zunehmend, Vollmond, abnehmend) bestimmte Dinge getan oder unterlassen werden sollten. Es ist z.B. eine uralte Regel, daß Holz bei abnehmenden ( :?: ) Mond (zwischen Weihnachten und Neujahr?)geschlagen, sich nicht so sehr verzieht, langsamer verottet und allgemein widerstandsfähiger ist. In ähnlicher Weise gibt es Zeiten in denen Haare schneiden, Blumen gießen, Saatgut ausbringen, Wellness-Anwendungen usw. usf. bessere Ergebnisse erzielen als zu anderen Zeiten. Umgekehrt soll man an bestimmten Tagen ganz besonders auf seine Gesundheit achten oder Streit vermeiden, weil die negativen Effekte schlimmer wären als zu anderen Zeiten. Das alles ist bezogen auf die Mondzyklen und in diesem Mondkalender eingetragen.


    Ich bin ein bischen skeptisch, was z.B. das Haare schneiden betrifft (schließlich sind die Haarspitzen totes Material), aber bei Pflanztipps kann ich mir durchaus vorstellen, daß der Mond Einfluss hat. Schließlich verursacht er solch ein gewaltiges Event wie Ebbe und Flut.


    "Ein Thema für Frauen" - nicht in dem Sinne wie Du es wohl meintest, erpi. ;) Aber ich kann mir vorstellen, daß eine (nicht sensibilisierte) Frau die Auswirkungen eher wahrnimmt als ein (nicht sensibilisierter) Mann. Obwohl sich in den Tagen der Pille (und anderer Hormonpräparate) der Menstruationszyklus ja nicht mehr nach dem Mond richten kann. :roll:

    Ich weiß nicht, wer oder was ich bin. Ich weiß nur, dass ich tue, was ich tun muß, nicht mehr und nicht weniger.


    Zitat aus "Gildenhaus Thendara", Dritter Teil, Ende 3. Kapitel

  • In Ordnung, da habe ich mich wohl irgendwie falsch ausgedrückt, erstemal Danke für deine Erläuterung Carolyn.
    Dass unser Trabant do oben durchaus Einfluß auf uns bzw. unser Leben hat, war mir natürlich schon bewußt, Ebbe und Flut *lol*, klassisches Beispiel ! Aber ich weiß z.B: nicht, dass es einen speziellen Mondkalender gibt oder eine Gruppe von Menschen einem Mondmythos etc. anhängt.
    Das hätte ich auch noch gerne gewußt ;-))
    Ein schönes Wochenende.

  • Ich denke es ist kein unübles Thema!!!


    Habe schon viel davon gehört, zwar mich noch nie danach gerichtet, aber auch wie Flinda schon Bekannte gehabt, die darauf schwören.


    Nur Humbug wird es wohl nicht sein, denn der "Friedolin" hat doch schon sehr großen Einfluß auf unsere Erde und auch auf uns Menschen.


    Vielleicht sollte Flinda mal was aus ihren gelesenen Büchern berichten

  • Da könnte schon was dran sein, auch wenn glaub ich noch nichts bewiesen ist.


    Mir allerdings wäre eine Ausrichtung meiner Tätigkeiten nach dem Mond, vieeel zu umständlich! Wenn ich Lust zum Rosenpflanzen habe, dann mach ich das gleich und nicht erst, wenn der Mond dazu richtig steht.... :smilie033:


  • Hallöchen,


    sorry, die Woche war so vollgepackt mit anderen Dingen, sodaß ich heute erst dazu komme hier wieder hinein zu schauen.


    In dem Buch, welches ich gerade über den Mond und seine Auswirkungen lese, steht daß man es ersteinmal beobachten und ausprobieren soll. Denn nicht jedem liegt es, seine Tätigkeiten nachem dem Mond zu richten. Es gibt z.B. Tage an an denen es günstiger sein soll, sich die Haare schneiden zu lassen. Sie sollen dann schneller wachsen, einen schöneren Glanz haben, etc. Auch bei der Ernährung gibt es Vorschläge. Störende Warzen sollte man z. B. besser bei abnehmendem Mond entfernen oder damit zumindest beginnen. Dann ist die Change größer, sie wirklich ganz zu entfernen. Einige Tipps stehen natürlich auch dabei. So wuste ich noch nicht das man Warzen unter dem Fuß mit frischen Knoblauch loswerden kann.
    Um sich eine schlecht Angewohnheit abzugewöhnen, z.B. das Rauchen, sollte man nie warten und immer auf den Weg dorthin sein. Aber der günstigere Zeitpunkt soll dafür Neumond sein. :roll:
    Die Augenbrauen rasieren....macht so manche Frau immer mal wieder. Dafür eben sollte man sich ganz speziell den 18. Juni zwischen 09.00 und 12.00 Uhr vormerken. Die kleinen Haare wachsen dann für längere Zeit nicht nach. Natürlich wartet man damit nun nicht bis zum nächsten 18. Juni. Und.....ob es stimmt?? :-) Einfach ausprobieren, bei meiner Schwester hat es funktioniert. Sie braucht sich bis heute nicht die Augenbrauen zupfen oder rasieren.
    Das gleiche Datum ist auch für das Unkraut jäten gedacht. So gibt es eben auch günstige Tage zum pflanzen, zum ernten, zum Holz hacken.
    Es gibt Tage, da isst man mehr Eiweiß oder mehr Kohlenhydrate oder,oder, oder.....und weis nicht warum es so ist.
    Nun ja, ganz ehrlich wäre es auch mir zu mühselig mein Leben ganz nach dem Mond zu richten aber ich würde es gerne beobachten und ausprobieren. Das alles hat mich nun neugierig gemacht. :-)


    Es gibt einen Mondkalender, (auch im Internet zu finden) auf dem sind Neumond, Vollmond, abnehmender-, zunehmender-, aufsteigender und absteigender Mond eingezeichnet. Genau so wie die speziellen Tage wie Löwe und Fischetag, die am günstigsten zum Haare schneiden sein sollen. :-)
    Das alles ist ein richtiges Thema für sich und manche probieren es einfach aus und manche mögen es gar nicht. Aber mir kribbelts in den Fingern........ :banane:

  • Das mit der Ernährung oder besser den Gelüsten kennt wohl jede Frau, die ihre Regel hat. Insofern sollte man zwischen hormonellen und Mondeinflüssen unterscheiden.


    Gerade mit den Hormonen habe ich bei mir so einiges entdeckt. Da ich Östrogene nehmen muß (nein, nicht die Pille ;) , das Zeug ist nicht empfängnisverhütend), weiß ich ganz genau, daß an bestimmten Tage in diesem 28-Tage-Zyklus schon ein schiefer Blick genügt, um mich ziemlich depressiv werden zu lassen. An anderen Tagen werde ich manchmal aus geringfügigem Anlaß sauer. Mir genügt dann ein Blick auf mein Tablettenkärtchen und ich weiß, was los ist. Und ich weiß vor allen Dingen auch, daß es nach ca. 24 Stunden wieder vorbei ist! Das hilft vor allem in den schwermütigen Zeiten sehr! Vor diesen Tabletten dauerten die Trübsal-Phasen oft ein Woche und länger - und ich hatte keine Gewissheit, daß es wieder aufhört. :?


    Andererseits weiß ich auch, daß es zwei, drei Tage im Monat gibt, da beschließt mein Körper anscheinend, daß er keinen Schlaf braucht - nämlich in etwa zu Vollmond. An den Tagen darauf fehlt mir dieser Schlaf noch nicht mal! Aber wehe, ich versuche so etwas zur falschen Zeit! Dann bin ich nicht mehr zu gebrauchen. Oder ich verschlafe am Samstag darauf 12 bis 14 Stunden am Stück. :lol:


    Ich denke mir, es ist wie mit der Parapychologie: Irgendwas ist dran, sonst würden sich diese Gerüchte nicht schon über Jahrhunderte halten. Aber gewiss gibt es auch jede Menge Scharlatanerie und Geldschneiderei darunter. Im Endeffekt ist es Mode. Punkt. ;)

    Ich weiß nicht, wer oder was ich bin. Ich weiß nur, dass ich tue, was ich tun muß, nicht mehr und nicht weniger.


    Zitat aus "Gildenhaus Thendara", Dritter Teil, Ende 3. Kapitel

  • Ja,ja.....die Hormone.... :):roll:


    Östrogene nehme ich keine, habe auch diese Gelüste von welchen Du sprichst und auch habe ich so "meine Tage", an denen ein schiefer Blick ausreicht um depressiv oder ziemlich sauer zu sein. :wink:


    Das man schon zwischen hormonelle und Mondeinflüssen unterscheiden sollte, steht auch in diesem Buch.
    Ich denke es ist ganz gewiß etwas "dran". Aber ob für mich persönlich etwas dran ist, möchte ich nun herausfinden an den einen oder anderen Punkt. :wink:


    Es müste dann schon eine ziemlich lange Mode sein, das mit dem Mond.....genau wie die Jaens...auch schon soooo lange in Mode.

  • Hallo,
    hier lesen auch noch männliche User mit ;-)), war allerdings bis dato noch nix dabei, von dem ich nicht schon gehört habe....
    auch wir Männa sind mit Sicherheit in gewisser Weise mondabhängig,
    sei als als Anhängsel von euch Frauen,
    sei es als Badender in Abhängigkeit von ebbe und flut - gibt nichts Lächerlicheres als einen Mann ,
    der auf dem Trockenem Schwimmt -, und
    sei es als direkt Stimmungsbahängiger, wie ich z.B. der gerne Vollmondphasen nutzt, als Ausrede heute wieder keine Seite geschrieben zu haben.

  • Ich habe mir schon längst abgewöhnt, nicht über den weiblichen Zyklus zu reden, nur weil ein Mann mithört/liest. Schließlich ist das Natur pur! Und auch wenn es nicht so populär oder erforscht oder intensiv oder was-weiß-ich ist, kann ich mir durchaus vorstellen, daß auch Männer von Hormonschwankungen betroffen sind. Gibt ja auch schon Forschungen in Richtung "Wechseljahre bei Männern". Oder woher käme die berühmte Midlife-Crisis? ;) Ich denke, es ist nur nicht üblich, daß man bei den männlichen Homo Sapiens darüber nachdenkt. Sei es nun Mann oder Frau, die da nachdenken sollte. Und daher werden Einflüße durch Hormone oder eben den Mond weniger beachtet bis ignoriert.

    Ich weiß nicht, wer oder was ich bin. Ich weiß nur, dass ich tue, was ich tun muß, nicht mehr und nicht weniger.


    Zitat aus "Gildenhaus Thendara", Dritter Teil, Ende 3. Kapitel

  • Caro hat Recht, man denkt zu wenig über die Hormone der Männer nach. :D
    Frauen nehmen meistens in den Wechseljahren Hormone, aber Männer? Hm......Gedanken darüber mache ich mir ganz bestimmt, denn von meiner beruflichen Seite her beschäftige ich mich doch sehr damit.


    Was die Mondphasen betrifft: Gibt es etwa keine Männer mit Warzen? :wink: Jäten die Männer etwa kein Unkraut im Garten?.....lol

  • [quote]Jäten die Männer etwa kein Unkraut im Garten?[code]
    An dieser Stelle könnte ich ja auf unser Buch "KOMAWACHE" hinweisen, da haben wir, trotz des Ernstes der Thematik, auch zu dem Thema Mann und Frau im Garten etwas geschrieben...z.B. wann beginnt der Mann mit dem Unkraut jäten ? Wenn ihm keine technischen Gartenprobleme mehr einfallen.