Da ich es schade fände, wenn diese theoretischen Hintergrundinfos unter gingen, das Problem von Markus aber nicht mehr wirklich damit zu tun hat, habe ich mal einen eigenen Thread draus gemacht.
JPEG für Fotos, Gif für Grafiken, so kenne ich es auch. *nick* Über PNG bin ich bis jetzt erst zwei oder dreimal drübergestolpert.
Aber darum geht es hier ja auch gar nicht.
Zitat von PatrickPaulsenHier wird die Farbe in einzelnden Pixeln nur um ein paar Nuancen verändert, was für unsere Augen kaum sichtbar ist.
Mal sehen, ob ich das jetzt verstanden habe. Prinzipiell kann jedes Pixel jeden Wert der Farbskala haben. Da die Farb-Werte (wie ich sie im Internet benutze) sechsstellig sind und jede Stelle 16 verschiedene Werte haben kann, ergibt das also 16 hoch 6 gleich 16.777.216 Farben. *schluck* (Sorry, ich denke nun mal in Zahlen.
) Wobei natürlich die Frage ist, wie das JPEG-Format die Farben definiert. Sicher nicht in dieser Art, denke ich mal.
Bei dieser Art der Komprimierung wird nun (z.B.) jeder zweite Farbwert gestrichen und das entsprechende Pixel auf den nächst höheren (oder niedrigeren) Wert geändert, womit ich nur noch halb soviel mögliche Werte habe. Das spart in der Definition der Farbwerte Platz. Wenn ich jetzt den zweiten und dritten Farbwert streiche usw. habe ich nur noch ein Drittel vom ursprünglichen. usw. Irgendwann käme ich dann wohl auf die 256 Farben eines Gifs. Aber ich habe die ursprüngliche Anzahl von Pixeln.
Stimmt die Theorie dieser Komprimierungsmethode so?
Die zweite von Dir beschriebene Methode erinnert mich ein wenig daran, was ich über die Komprimierung von Dateien gehört habe. Da werden z.B. die "leeren" Bereiche in einem Word- oder Excel-Dokument entsprechend "zusammengefaßt". (Wie gesagt, hab ich so gehört. Ich habe mich bis jetzt noch nie näher damit befaßt.)
Wieviel sich dadurch sparen läßt kann man ja im Prinzip schon dadurch erkennen, wieviel weniger Zeichen Du tippen mußt, um den Zahlencode darzustellen (als Anhaltspunkt).
Wiederum habe ich aber die selbe Anzahl von Pixeln.
Womit eindeutig bewiesen wäre, daß man bei komprimierten JPEG-Dateien von der Pixelanzahl nicht auf die Dateigröße (oder umgekehrt) schließen kann.
Ok, ich seh's ein. ![]()
Mal vorausgesetzt, ich habe das jetzt richtig kapiert, so wie ich es beschrieben habe: Was macht Paint denn nun aus einer komprimierten JPEG-Datei? Ich kann mir nicht vorstellen, daß Paint diese Methoden ebenfalls so umsetzen kann, oder?