Nun zu den anderen Punkten:
Optimierung für bestimmte Auflösungen:
Zunächst war ich verwirrt, ob Du das nun so meinst, wie Du es schreibst, oder aber ironisch. Ich nehme mal letzteres an.
Anscheinend hast Du überlesen, daß ich schrieb "Internetseiten werden heutzutage auch nicht mehr für Auflösungen unter 800x600 optimiert, obwohl es vermutlich noch Leute gibt mit niedrigeren Auflösungen." 800x600 halte ich durchaus für sinnvoll, wenn auch nicht immer für möglich.
Unterdrückung von Minderheiten:
Es ist IMHO ein Unterschied, ob ich jemanden unterdrücke, oder lediglich seine Bedürfnisse nicht über die anderer stelle. Die Freiheit des einen endet da, wo die Freiheit des anderen beginnt.
Frauen wurden jahrhundertelang unterdrückt (keine Minderheit, ich weiß). Heute hat sich das zu einem guten Teil schon geändert. Ich kann jedoch Frauen nicht ausstehen, die zwar alle (Vor-)rechte der Männer einfordern, jedoch trotzdem die eigenen Vorrechte behalten wollen. das wäre nur eine Umkehrung der Vorzeichen, keine Gleichberechtigung.
Die Bedürfnisse anderer (auch von Minderheiten) berücksichtige ich, soweit sie mir bekannt sind und soweit sie meine Bedürfnisse nicht über Gebühr einschränken.
Zweit-Rechner:
Abgesehen davon, daß für mich Zweit-Rechner nicht nur ein zweiter vollständiger PC bedeutet: Ein PDA hatte ich noch nie in der Hand, kann also nichts darüber sagen. Was Du mit Tablet PC meinst kann ich noch nicht mal erraten. Laptops, die älter als 8 Jahre sind?
Man kann auch mit Handys ins Internet gehen. Auch dafür ist meine HP mit Sicherheit nicht geeignet. Wie Andy bereits sagte, es gibt keine Lösung, die für jeden ideal wäre.
Spaß am HP-Bau:
Mir macht der HP-Bau Spaß, wenn ich mit relativ wenig Mühe gute Ergebnisse erziehle, d.h. schnell etwas sehe von meiner Arbeit. Wenn mir dann jemand schon am Anfang sagt, Du mußt aber auch noch unbedingt das und das und das berücksichtigen und es auf genau die und die Art und Weise machen, sonst ist Deine HP Schrott, dann macht mir das keinen Spaß! Ich will unter den verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten wählen und mir nicht von vornherein von jemandem Fesseln anlegen lassen, deren Gründe ich nicht nachvollziehen kann.
Wenn ein Designer von morgen zu sein heißt, auch ein rüpelhafter Besserwisser zu sein, dann bin ich froh, heute zu leben und mit sogenannten Designern nichts zu tun zu haben!