Beiträge von Carolyn

    Sofern das nicht eh die Anmeldung eines Bots ist (und dann erst recht): Das einzige, worum es in diesem Beitrag geht, ist die Sig. *gg*

    Irgendwie kommen bei jedem Deiner Posts noch mehr Details dazu. :? Da noch durchzusteigen ist ausgesprochen schwer für einen Aussenstehenden.

    Alaine, Du mußt Dir letztendlich selbst da raus helfen, das kannst Du auf niemandes anderen Schultern abladen! Da wird jeder davor zurückschrecken und zwar zu recht! Du lebst Dein Leben selber und auf eigene Verantwortung. Dich nur auf andere zu verlassen, Dich von ihnen abhängig zu machen, ist FALSCH! So kommst Du da tatsächlich nicht raus. Aber so wie Du über Deine Freunde schreibst, liest es sich für mich genauso, als würdest Du sagen, helft mir und selber die Hände in den Schoß legen.

    Alaine, Du brauchst dringend professionelle Hilfe. Du brauchst weit mehr, als ich oder jemand anders über ein Forum oder sonst übers Internet leisten kann. Du mußt selbst aktiv werden, dann wird es tatsächlich besser. Schon weil Aktivität die Depris vertreibt. Also laß Dich nicht nur treiben, sondern TU WAS! Auch wenn Du nicht alle Probleme auf einmal angehen kannst, fange einfach an einem Ende an und laß Dich nicht von der Größe der Aufgabe überwältigen. Wer einen Berg bewegen will, muß mit einem Kieselstein anfangen.

    Wenn man als Gast postet, muß man einen separaten Code eingeben. Ich dachte eigentlich, der wäre für die üblichen Spam-Bots nicht zu umgehen, geht aber offenbar doch.

    Gäste gar nicht mehr schreiben zu lassen ist nicht gut. Wenn ich nur mal eine Frage habe und mich nicht weiter an einem Forum beteiligen will, dann melde ich mich dort nicht an. Und ein Forum, in dem ich nicht vorab ein bisschen als Gast schreiben kann, da melde ich mich überhaupt nicht an. Bin eigen mit sowas.

    Das sind die Gedanken, die einer hat, weil er das Grab eines Bekannten besucht. Ziemlich typisch, was einem da für ein Wirrwarr durch den Kopf geht.

    Von zufälligen Beobachtungen außen rum (Ahornblätter) geht es über eine Umgebungsbeschreibung (die diversen Todesdaten), bis schließlich konkret zu dem Toten.
    Hier dann zuerst auch wieder etwas Nebensächliches, dann eine kurze Beschreibung der Erinnerungen an die Person und die letzte (witzige) Begebenheit in seinem Leben. Schließlich als Schock der Unfall und wieder ein eher absurder Gedanke.
    In sehr wenigen Worten wird der Tote beschrieben (Verhaltensweisen, Beruf, Humor) und so lebendig dargestellt. Das ist wirklich meisterhaft!

    Soviel als Erklärung, was in dem Text beschrieben ist. Vielleicht hilft es Dir ja.

    Zitat von Ratlos 21

    Wie soll ich an ihn ran kommen und mir Klarheit über seine Gefühle verschaffen ohne das mein Freund was davon erfährt?

    Denn ich weis das diese ganze aktion sch***e ist.

    Du gibst Dir die Antwort im Prinzip schon selber: Gar nicht!
    Ansonsten sähe ich nur die Möglichkeit, ihm einen Brief zu schreiben und ihm den bei nächster Gelegenheit zuzustecken. Dann kann er Dir antworten oder auch nicht.

    Ob Du das in drei Monaten in den Griff kriegst, liegt daran, wie sehr Du arbeitest, wie tief der Sumpf bereits ist und wie stabil Du selbst bist. Überfordern darfst Du Dich nicht, sonst erleidest Du nur Rückschläge. Hier geht es um Dein Leben, nicht um ein kurzfristiges Ziel. Selbst wenn Du diese Möglichkeit nicht wahrnehmen können wirst, es wird andere Chancen geben. Es gibt immer andere Chancen!

    Da mir der Begriff Agoraphobie nichts gesagt hat, habe ich mal bei Wikipedia nachgeschlagen: http://de.wikipedia.org/wiki/Agoraphobie
    Wenn es bei Dir (auch) organische Ursachen hat, dann helfen Dir Medikamente mit großer Wahrscheinlichkeit. Nach Deinen Erzählungen hat es aber (auch bzw. vor allem) psychische Ursachen. Weiter unten ist ein Link zu einem Forum von und für Betroffene. Ich habe den Link jetzt nicht angeklickt, aber sieh Dich dort mal um, bitte. Die können Dir bestimmt besser helfen als ich absoluter Laie.

    Wenn sich aus dem Kontakt eine Beziehung ergibt, dann ist das doch ok! Du sollltest nur nicht so verzweifelt darauf hoffen, dass es so passiert. Laß den Dingen ihren Lauf ohne so viel Gewicht darein zu legen. Das entspannt nicht nur Dich, es erhöht auch die Chancen, dass etwas daraus wird, weil nicht so viel Druck dahinter ist. Wenn es etwas wird, ok, wenn es nichts wird, auch ok. Nimm den Druck raus, unter den Du Dich diesbezüglich setzt :!:

    Das Problem mit "Freunden", die nicht da sind, wenn man sie braucht, ist weit verbreitet. Es ist zum einen die Frage, was die "Freundschaft" dann wert ist, zum anderen aber auch, wie sehr Du Dich auf die Hilfe von anderen verläßt. Auch hier gilt: Stehen und Deinen Weg gehen mußt Du selber, tragen kann Dich niemand. Nur gelegentlich mal beistehen. Und da Du diese Probleme ja auch nicht erst seit gestern hast, sind sie inzwischen vielleicht einfach nur müde und erschöpft.

    Vor allem das Ende Deines Posts klingt ausgesprochen verzweifelt. Wundert mich um die Uhrzeit auch nicht wirklich, Du warst mit Sicherheit müde oder eher übermüdet. Da werden die Berge, die sich vor einem auftürmen und bewältigt werden wollen, sowieso immer höher.
    Darüber zu reden (schreiben) hilft, es ist nicht verkehrt. Nur so kann Dir jemand helfen, indem Du sagst, was Dir fehlt, wo Deine Probleme liegen. Dann kann man eines nach dem anderen angehen und bewältigen. Eins nach dem anderen, Schritt für Schritt. Außerdem: Niemand hier weiß, wer Du in Real bist, hier bist Du nur "Alaine". Diese Anonymität sollte Dir Sicherheit geben.

    Wenn es an Deinem Wohnort keinen anderen Arzt gibt, dann such Dir einen im nächsten Ort. Für einen GUTEN Arzt solltest Du schon etwas weitere Wege in Kauf nehmen, gerade wenn es um psychische Dinge geht. Das ist einfach zu wichtig. Abgesehen davon muß es der richtige Arzt für DICH sein, nicht für irgendwen sonst. Wen man mag und wen nicht, ist ja höchst individuell.

    Du lernst damit umzugehen, Du lernst es zu steuern. Wenn Dich Deine Vergangenheit nicht mehr so sehr belastet, Du damit gelernt hast zu leben, dann werden auch Deine Depressionen nicht mehr so stark sein und Du kannst (evtl.) ohne Medikamente leben. Wie das in Deinem speziellen Fall ist, kann Dir nur ein Arzt sagen und das muß auch einfach die Zeit bringen. Medizin ist keine Mathematik und in die Zukunft schauen kann auch niemand. Letztlich heißt es try, try, try it again.

    So wie es sich für mich liest, was Du schreibst, brauchst Du eine Psychotherapie. Und zwar nicht nur ein paar Monate. Darin lernst Du nicht nur darüber zu reden, sondern auch Deine eigenen Gefühle dazu zu erkennen, zuzulassen und zu verarbeiten. Da in Dir ist ein tiefer Sumpf, der Dich vergiftet und in dem Du mal mehr mal weniger versinkst. Wenn Du diesen Sumpf nicht bekämpfst, ihn nicht eindämmst oder vielleicht sogar ganz austrocknest, dann wird er sich immer weiter ausdehnen und Dein Leben imer mehr beherrschen, Dich beherrschen. Auf diesem langwierigen und kräftezehrenden Weg helfen Dir Medikamente und eben eine Therapie. Gehen mußt Du den Weg trotz alledem selber, das kann Dir niemand abnehmen. Es wird anstrengend! Und Du wirst zwischendurch auch verzweifeln, wenn Du Dich überanstrengt hast oder gerade wieder einen depressiven Schub hast. Aber genau dafür ist der Therapeut da, damit er Dich leitet und Dich führt, damit Du weitergehen kannst, Schritt für Schritt, in Deinem ureigensten Tempo. Und als zusätzlicher "Krückstock" dienen eben die Medikamente.

    Das Thema Beziehung laß vorläufig einfach nur ruhen. Deine Meinung dazu wird sich noch oft ändern, immer wieder. ;) Jeder Mensch braucht Nähe, Liebe und Geborgenheit, aber momentan wärest Du damit einfach überfordert.

    Ach ja: Nein, es hat nichts mit verdrängen zu tun, wenn es Dir mal gut geht. Beobachte mal, ob es Dir dann gerade besonders gut geht, wenn Du aus einer Depri-Phase raus kommst. So ist/war es bei mir, dass ich dann ausgesprochen überschwenglich bin. Ist typisch. Jedenfalls für mich.
    Abgesehen davon, die Depris sind ja nicht konstant. Wenn Du grad mal keine hast, dann geht es Dir auch gut :!:
    Und Verdrängen ist vorübergehend auch ok, schließlich mußt Du Pause machen und wieder Kraft sammeln, so wie jeder andere Arbeiter auch. Nur darf das kein Dauerzustand sein, denn dann wird es schädlich. Siehe Sumpf. ;)

    Sieh diesen Weg, den Du vor Dir hast als Deine ganz persönliche Aufgabe, als Arbeit. Du mußt etwas leisten, um sie zu erledigen, aber es gibt auch einen Feierabend, an dem die Arbeit ruht. Da tankst Du dann Kraft, um am nächsten Tag weiterzumachen. Und wenn die Arbeit für Dich allein zu schwer ist, dann suchst Du Dir entweder jemanden der Dir hilft (Arzt) oder Unterstützung durch Maschinen (Medikamente). Oder eben beides. Es bleibt Deine Aufgabe, Deine Arbeit. Aber Pausen sind erlaubt, sonst überarbeitest Du Dich. Egal wieviel Arbeit da noch wartet.

    Es ist ein langer Weg, den Du vor Dir hast, aber jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Und irgendwann hast Du Dich dann auch ans Gehen gewöhnt und willst nicht mehr aufhören. ;) Der Anfang ist das Schwerste.

    P.S.: Bin voraussichtlich erst wieder Montag oder Dienstag online. Bevor Du vergeblich auf Antwort wartest. ;)

    Schizophren? Nein, nur depressiv. Und das ist eine Stoffwechselstörung im Gehirn und muß normalerweise AUCH medikamentös behandelt werden. (Soweit die Auskunft eines Arztes.) Je nachdem, wie stark diese Stoffwechselstörung grad ist, sind Deine Stimmungsschwankungen eben mal stärker und mal schwächer. Eine andere Krankheit ist ja auch nicht jeden Tag gleich schlimm.
    Geduld gehört zu jeder Behandlung, gerade wenn es das Gemüt betrifft. Ich gehöre auch nicht zu den Menschen, die mit sich selber geduldig sein können, aber es muß sein. Sonst hilft es nicht. Jede Wunde braucht Ruhe um zu heilen und jeder Muskel muß erst durch langes Training aufgebaut werden, das ist mit der Psyche auch nichts anderes.
    Du hast geschrieben, Du hättest schon jede Menge Sch... erlebt. Das muß erst nach und nach alles verarbeitet werden und das braucht Zeit! Zeit für Dich und Zeit ohne neuen Streß von außen. Eine Beziehung ist aber auch Streß, gerade wenn sie nicht gut läuft. Deswegen nochmal mein Rat: Sieh erst zu, dass Du selber auf sicheren Beinen stehst, bevor Du Dich in eine Beziehung stürzt. Sonst sind Deine Chancen auf eine gute, tragfähige, langfristige Beziehung nicht gut.

    Allaine, das was Du in Deinem letzten Post beschreibst ... ich kenne diese Symptome, viele, viele Jahre lang. Zu viele Jahre. Deshalb: Geh zu einem Arzt Deines Vertrauens und schildere sie ihm, schildere sie so genau als möglich. Bitte! Auch wenn es Dir nicht erspart bleiben wird, selbst an Dir zu arbeiten, Unterstützung gibt es dafür.

    EDELCHEN!!!
    Darf ich mal fragen, wieso Du bei diesem Begriff an mich denkst? :evil: :evil: :evil: :wink: Da weigere ich mich doch glatt zu lösen. :smilie171: *ätsch*

    Ich nehme ein H wie ... blondes Hottehüh-Pferdchen. :lol:


    driver: Hab ich nicht nötig. ;)

    Zitat von Ronald

    dieses ist ja nur eines der vielen Foren, in denen ich aktiv bin.
    Da kommen insgesamt locker das Doppelte an Beiträgen zusammen.


    Geht mir nicht anders. ;) Nicht gerechnet die Foren bzw. Foren-Versionen, die gelöscht bzw. gecrasht wurden. *g* Allerdings nehme ich an, dass ein Großteil Deiner Posts auch in anderen Foren Fachbeiträge sind, wie hier ja auch. Ich habe nur einen Teil Fachbeiträge - wie hier ja auch. ;)

    Zitat von negg

    davon gab es auch einmal poster.

    Ich glaube, das Poster habe ich mal gesehen, ist aber schon eine Ewigkeit her.
    Mein Tipp: Lerne mit einem Bildbearbeitungsprogramm umzugehen und erstelle Dir die Bilder selber, ist nicht so schwer, wie es klingt. ;)

    Hey, hallo Kollege! ;)
    Wenn Dir 4000 Beiträge in zwei Jahren zuviel sind, was sollen dann der admin, phore (!!!) und ich sagen, hm? (Greenrover im Übrigen auch.)
    Mach Du mal Urlaub und komm dann gut erholt wieder! :)