der weihnachtsmann muss tot sein.....

  • Gibt es den Weihnachtsmann?

    1. Keine der bekannten Rentierarten kann fliegen. Aber: Es gibt
    300.000 lebende Organismen die bisher noch nicht klassifiziert
    wurden, und obwohl die meisten dieser Organismen entweder Insekten
    oder Bakterien sind, kann nicht hundertprozentig ausgeschlossen
    werden, daß auch fliegende Rentiere darunter sind.

    2. Es gibt ungefähr 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18 ) auf der
    Welt. Aber da der Weihnachtsmann offenbar die Kinder der Muslims,
    Hindu, Juden und Buddhisten nicht bedient, reduziert das seine
    Arbeitslast um 85% auf ca. 385 Millionen Kinder, wenn man den
    statistischen Ämtern glauben schenken will. Mit einer
    durchschnittlichen Kinderzahl von 3.5 pro Haushalt ergibt das 91.8
    Millionen Haushalte. Wir wollen davon ausgehen, daß in jedem
    Haushalt zumindest ein Kind das Jahr über brav war.

    3. Aufgrund der verschiedenen Zeitzonen und der Erdrotation muß der
    Weihnachtsmann seinen Job innerhalb von 31 Stunden erledigt haben
    - wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch scheint). Damit
    muß er schlappe 822.6 Besuche pro Sekunde machen, d.h. für jeden
    christlichen Haushalt, der ein braves Kind sein eigen nennt, hat
    der Weihnachtsmann 1/1000 Sekunde um zu parken, aus dem Schlitten
    zu hüpfen, den Kamin runterzurutschen, die Weihnachtsstrümpfe zu
    füllen, die restlichen Geschenke unter dem Baum zu verteilen,
    übriggebliebene Kleinigkeiten aufzuessen, den Schornstein wieder
    raufzuhetzen, auf den Schlitten zu springen und zum nächsten Haus
    zu jagen. Unter der Annahme, daß alle 91.8 Millionen Häuser
    gleichmäßig auf der Erde verteilt sind (was natürlich Quatsch ist,
    aber es vereinfacht die Rechnung ungemein), so muß der
    Weihnachtsmann für jeden Haushalt 1.25 km zurücklegen, insgesamt
    also ca. 120 Millionen Kilometer, nicht eingerechnet die Stops die
    jeder von uns auf einem 31-Stunden-Trip normalerweise macht. Damit
    bewegt sich der Schlitten des Weihnachtsmannes mit einer
    Geschwindigkeit von 1040 Kilometer pro Sekunde, also ca.
    3000facher Schallgeschwindigkeit. Nur zum Vergleich: Das
    schnellste von Menschen gebaute Gefährt, die Ulysses Raumsonde,
    bewegt sich mit lächerlichen 43.8 Kilometer pro Sekunde. Ein
    konventionelles Rentier kommt dagegen auf 24 Kilometer pro *Stunde*.

    4. Die Zuladung des Schlittens ist ein anderer interessanter Aspekt.
    Unter der Annahme, daß jedes brave Kind nicht mehr also einen
    mittelgroßen Kasten mit Legosteinen bekommt (Gewicht 1 Kilo), muß
    der Schlitten eine Last von 321.300 Tonnen tragen, nicht
    eingerechnet den Weihnachtsmann, der einhellig als stark
    übergewichtig beschrieben wird. An Land können normale Rentiere
    nicht mehr als 150kg ziehen und selbst unter der Annahme, daß
    fliegende Rentiere (siehe Punkt 1) im Stande sind, die zehnfache
    Last zu bewegen, so reichen doch acht oder neun der Tiere
    keinesfalls aus. Nein, man bräuchte 214.200 Rentiere - was
    natürlich wieder das Gesamtgewicht des
    Geschenke-Rentier-Weihnachtsmann-Komplexes auf 353.430 Tonnen
    erhöht - den Schlitten nicht mit eingerechnet. Das ist, nur zum
    Vergleich, das vierfache des Gewichts der Queen Elizabeth (das
    Schiff, nicht die Königin).

    5. 353.000 Tonnen die sich mit 1040 Kilometer pro Sekunde bewegen
    erzeugen einen enorme Luftwiderstand - was zur Erhitzung der
    Rentiere führt, ähnlich dem Effekt, der beim Wiedereintritt eines
    Raumschiffs in die Erdatmosphäre auftritt. Das führende
    Rentierpaar wird dabei 14.3 Quintillionen Joule an Energie
    absorbieren. Pro Sekunde. Jedes der beiden bedauernswerten Tiere.
    Kurz gesagt, die beiden werden praktisch sofort Feuer fangen und
    verbrennen, was dazu führt, daß die nächsten beiden Rentiere der
    Hitze aussetzt werden, ganz zu schweigen von den ohren-
    betäubenden Überschallknalls die dabei erzeugt werden. Das gesamte
    Rentier-Team wäre innerhalb von 4.26 Tausendstel Sekunden in Luft
    aufgelöst. In der Zwischenzeit ist der Weihnachtsmann
    Zentrifugalkräften ausgesetzt, die 17.500 mal so stark wie die
    Schwerkraft sind. Ein 125 kg schwerer Weihnachtsmann (was im
    übrigen lächerlich schlank wäre) würde von einer 4.315.015 Newton
    starken Kraft an die Rückseite seines Schlitten gepreßt.
    *Zusammenfassung:* Falls der Weihnachstmann jemals versucht hat,
    an Heiligabend Geschenke zu verteilen, so ist er jetzt mausetot.

    Schade eigentlich :)


    (uraltes netzfundstück, aber immer wieder gern gepostet^^)

  • Nich schon wieder.... diese Diskussion hatten wir doch erst. ;)

    Mag sehr wahrscheinlich sein, dass der Weihnachtsmann nicht existiert,
    aber wir Menschen als kleine verkappte Romantiker postulieren
    genau das Gegenteil.............

  • Zitat von opex

    Damitbewegt sich der Schlitten des Weihnachtsmannes mit einer
    Geschwindigkeit von 1040 Kilometer pro Sekunde, also ca.
    3000facher Schallgeschwindigkeit. Nur zum Vergleich: Das
    schnellste von Menschen gebaute Gefährt, die Ulysses Raumsonde,
    bewegt sich mit lächerlichen 43.8 Kilometer pro Sekunde. Ein
    konventionelles Rentier kommt dagegen auf 24 Kilometer pro *Stunde*.

    Ist doch wohl möglich! (wenigstens unter Lichtgeschwindigkeit ;))

    Viele liebe Grüße
    The User

  • Trotzdem ziehe ich diese Erfindung des
    skrupellosen amerikanischen Weltkonzerns einem
    religösem Dogma allemal vor *g*