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Thema: Was gab es im Mittelalter für Stufen?

  1. #1
    Gast

    Standard Was gab es im Mittelalter für Stufen?

    Hallo,

    also was gab es im Mittelalter für Stufen? Also da gab es es Könige, Bauern,.....und was noch?

    Hätte gerne alle "Stufen" gewusst. Danke!

    mfg
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  2. #2
    Kaiser(in)
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    Standard

    ach....verdammt...was war das noch gleich? ich hasste geschichte, aber des waren landgrafen oder so. ka wie die hießen, sind auf jeden fal jene, die viel land besaßen und es dem könig "vermieten" konnten.

  3. #3
    Meister(in)
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    Standard

    sind doch allerhand stände, hätte ich net gedacht

    Die sozialen Schichten im Mittelalter werden in Europa meist nicht als "Schichtenen", sondern als "Stände" aufgefasst. Große Unterschiede der Schichtung in der Stadt zu der auf dem Dorf existieren. Will man den "Schicht"-Begriff unbedingt verwenden, so wird - im Wesentlichenn hier auf die Stadt bezogen - wie folgt unterschieden:
    Zur dünnen Oberschicht gehörten Adligee und Fernkaufleute; diese schlossen sich in Gilden zusammen und konnten somit ihre Verbindungen erweitern und den Handel erleichtern. Auch der hohe Klerus und Universitäts-Gelehrte (Professoren) rechzen dazu.

    Zur Mittelschicht gehörten zünftigee Handwerker und Kaufleute (nicht aber Kleinhändler und Höker). Die Handwerker traten in Zünfte ein und trafen sich in ihren Zunftstuben. Die Zünfte setzten Preis, Qualität und Menge der Waren (Monopol) fest. Sie bestimmten oft das ganze Leben ihrer Mitglieder und erwarteten ein "zünftiges" Verhalten.

    Zur Unterschicht gehörten Höker und einfache Bedienstete, Handwerkslelrlinge und -gesellen, Kleinhändler, Knechte und Mägde, die öfters kaum genügend Geld hatten, um zu heiraten - daher es viele uneheliche Kinder gab.

    Damit geht es weiter nach unten: Am Rande der Gesellschaft (genauer: unterhalb der "Stände") standen noch "Unehrliche", z. B. Henker, Schinder, Türmer, Musikanten und Totengräber (vgl. dazu auch "Fahrendes Volk"). Außerhalb des Rechtes gerieten früh die Zigeuner.

    Auch an der Kleidung war der Standesunterschied deutlich sichtbar.

    Die Juden standen unter besonderem Recht. Sie durften im Hl. Römischen Reich Deutscher Nation keiner Zunft oder Gilde beitreten (anders z. B. in Polen, daher dort bedeutendes jüdisches Kunsthandwerk). Das Zinsnehmen und der Geldhandel oftwar den Christen untersagt, und man überließ z.B. das Wechslergeschäft oft den Juden. Konkurrenz und ihr Festhalten an der jüdischen Religion führten dazu, dass die Juden in Ghettos getrieben wurden. Sie mussten spitze Hüte und gelbe Sterne (Judenstern) an ihren Kleidern tragen.

    Siehe auch: Soziale Schicht
    Die Bitterkeit schlechter Qualität hält noch lange nach, wenn die Süße des niedrigen Preises längst vergessen ist!!!

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