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Thema: Gedichtinterpretation

  1. #1
    Kaiser(in)
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    Standard Gedichtinterpretation

    Hi,
    wir sollen ein Referat ausarbeiten, indem wir ein von uns gewähltes Gedicht vorstellen(Wir haben ein Buch zur ausahl bekommen). Ich bin schlieslich auf das Gedicht "Das Leben ein Schuspiel" von Daniel von Czepko gestoßen und habs leichtsinnig gewählt. Ich konte es auch auf Google nicht finden, hier isses:
    Code:
    Was ist dein Lebenslauf und Tun, o Mensch? Ein Spiel.
    Den Inhalt sage mir? Kinds, Weibs und Tods
                                               Beschwerde.
    Was ist es vor ein Platz auf dem wir spielen? Die Erde.
    Wer schlägt und singt dazu? Die Wollust ohne Ziel.
    
    Wer heißt auf das Gerüst uns treten? Selbst die Zeit.
    Wer zeigt die Schauer mir? Mensch, das sind bloß die
                                                 Weisen.
    Was ist vor Stellung hier? Steh´n schlafen, wachen
                                                  reisen.
    Wer teilt Gesichter aus? Allein die Eitelkeit.
    
    Wer macht den Schauplatz auf? Der wunderbare Gott.
    Was vor ein Vorhang deckt´s? Das ewige versehen.
    Wie wird es abgeteilt? Durch Leben, Sterben, Flehen.
    Wer führt uns ab, wer zeucht uns Kleider aus? Der Tod.
    
    Wo Wird der Schluss erwart´t des Spieles? In der Gruft.
    Wer spielt am besten mit? der wohl sein Amt kann
                                                   führen.
    Ist das Spiel vor sich gut? Das muss es zieren.
    Wenn ist es aus? O Mensch, wenn dein Jesus ruft.
    Nun ging das bisher auch ganz gut, nur bleibe ich in der dritten Strophe im zweiten Vers stekcen "Die Schauer". Ich hab echt keine Idee was das hier heissen könnte. Einfach nur das schlechte? Und in der 4ten strophe ist auch so ne stelle bei der ich ziemlich unsicher bin. "vor Stellung". Ist das jetzt nur ne redensart aus dem 17. Jahrhundert oder ist das zweideutig. Wär suuuuper nett wenn da jemand ne Idee hätte.
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    Geändert von Tobse (03.01.2010 um 18:32 Uhr)
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  2. #2
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    Standard AW: Gedichtinterpretation

    In meinem Duden für sinn- und sachverwandte Wörter steht bei "Schauer" als Synonym auch der "Schauermann" für Hafenarbeiter, Schiffsarbeiter, Dockarbeiter. Wenn man da ein bischen weiter denkt, könnte man in diesem Zusammenhang "Schauer" vielleicht mit "Arbeit" übersetzen, im Sinne von (Lebens-)Aufgabe. Das würde zu den Weisen passen, die sie einem zeigen/zuweisen.

    Für "Stellung" gibt es auch mehrere Bedeutungen. Zum einen fällt mir da die Stellung in einem Krieg/einer Schlacht ein, zum nächsten eine Haltung oder Pose, zum dritten die Anstellung, der Beruf/Job. Bei der dritten Bedeutung wäre es etwas in der Richtung von "vor den Erfolg hat der Herrgott den Schweiß gesetzt" bzw. "ohne Fleiß kein Preis".

    P.S.: Bitte bessere doch in dem Gedicht (und im Titel!) noch die Tippfehler aus, die verfälschen teilweise den Sinn und machen es echt schwer lesbar! Mittelhochdeutsch allein reicht eigentlich schon als Schwierigkeit...
    Ich weiß nicht, wer oder was ich bin. Ich weiß nur, dass ich tue, was ich tun muß, nicht mehr und nicht weniger.

    Zitat aus "Gildenhaus Thendara", Dritter Teil, Ende 3. Kapitel

  3. #3
    Kaiserliche Hoheit
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    Standard AW: Gedichtinterpretation

    Meine Idee:

    Wer zeigt das schlechte mir? Mensch, das sind bloß die Weisen.
    Schauer verbinde ich mit dem Wort schlecht. (Im weiteren Sinne: Fehler)


    bei der 4ten Strophe bin ich grad auf die Idee gekommen:
    Das heißt vll nicht vor Stellung sondern die Vorstellung, wenn man sich etwas vorstellt...


    Das wäre jetzt meine Idee dazu...

  4. #4
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    Standard AW: Gedichtinterpretation

    Lies doch das einmal: http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_von_Czepko
    Protestant, 17. Jahrhundert, du solltest da also nicht versuchen, etwas religionskritisches rauszulesen. Du musst dir überlegen, ob du da ein positives oder negatives Weltbild siehst. Das begründen und von da aus weiter ausgehen. Beispielsweise die Passage mit den Weisen: Das kann sowohl eine Abneigung gegenüber selbsterklärten weisen Rationalisten sein, die die Welt nicht in ihrer Schönheit zu erklären vermögen, wenn du jedoch ein negatives Bild sehen möchtest, kannst du sagen, dass die Wahrheit eben eine dunkle ist, mit der man leben muss.
    Sieh es, wie du willst, ich bin mir da nicht so sicher.

  5. #5
    Kaiser(in)
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    Standard AW: Gedichtinterpretation

    Herzlichen Dank für alle eure antworten, waren alle Hilfreich. Naja, das mit der vor Stellung (Vorstellung) könnte ja auch heissen, was grade eben einfach sache ist, as quasi Stellung ein anderes wort dür (hier eben) Bühnenspiel ist. Bei dem Schauer könnte ja das negative sein, dass man eben für nix lebt, und das die, die drüber nachdenken (die weisen) es einem eben sagen, so auch Daniel con Czepko. Könnte das sein?
    Nochmals danke, bin jetzt weitergekommen.
    P.S.: Noch so ne komische Frage: Wie spricht man das denn aus? So wie mans schreibt ?
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  6. #6
    Unregistriert
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    Standard AW: Gedichtinterpretation

    man hätte man da mal gewusst,das das ne abiaufgaeb wird-.-

  7. #7
    Unregistriert
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    Standard AW: Gedichtinterpretation

    das kam nämlich eben in meiner LK abitur vor^^

  8. #8
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    Gast

    Standard AW: Gedichtinterpretation

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    das kam nämlich eben in meiner LK abitur vor^^
    meine natürlich in meiner lk abituraufgabe...

  9. #9
    Sweet_Angel
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    Standard AW: Gedichtinterpretation

    für solche aussagen musste nicht nen älteren Thread nach vorne holen!!

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