Hallo!
Stellt euch mal vor, jemand erzählt euch, er möge atonale Musik usw.
Er will aber eigentlich nur angeben. Zur Überführung kann man einen ganz einfachen Test machen. Man braucht nur ein Klavier, Spielkenntnisse sind nicht erforderlich:
Zuerst erzählt man: "Ich spiele jetzt Schönber Op. 22".
Nun legt man die Finger aufs Klavier. Zwei Finger der linken Hand auf zwei benachbarten Tasten und mit zweien der rechten ebenso. (Halbtonabstand, also zwischen Schwarz und Weiß oder zwei Weißen ohne Schwarz dazwischen).
Jetzt kann man los spielen:
In einem ordentlichen Tempo haut man immer mit einer der Hände auf die zwei benachbarten Tasten. Mit beiden Händen ist es auch mal erlaubt.
Einige Dinge müssen beachtet werden:
  • Die beiden Hände sollten niemals in einem Oktav-Abstand zueinander stehen (oder zwei Oktaven etc.), das wäre zu konsonant
  • Quinten sind zu vermeiden aber auch mal okay, eben Terzenschichtung vermeiden
  • Pedal-Einsatz kann lieber auch weggelassen werden
  • Dynamik: Mal richtig draufhauen und mal leise
  • Ein schräges Ende ohne Schlusskraft: z.B. leiser und langsamer werden und mit einer sehr hohen Dissonanz enden

Schönberg und John Cage würden sich im Grabe umdrehen!

Wer etwas von Musik versteht oder solche Musik wirklich mag, fängt nach einigen Tönen an zu lachen. Wer dieses Stück ernsthaft akzeptiert, ist ein Hochstapler.
Übrigens kann man da auch selber gut drüber lachen. Mit Tritoni hat es bei mir leider nicht so gut geklappt wie mit den kleinen Sekunden. Vielleicht hat jemand noch einen Vorschlag!

Vergesst nie, dass Leute wie Alban Berg oder Schönberg doch wesentlich schönere atonale Musik gemacht haben!

Viele liebe Grüße
The User
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