Geständnis des Apfelwurms
an der Polizeistation Himmelpforte im Jahre 3013 v. Chr.
(von Ephraim Kishon)

Ich, der Unterzeichnende, gebe hiermit zu Protokoll, dass ich in jenem Apfel saß, den die Schlange
Frau Adam angeblich empfohlen haben soll.

Ich plädiere auf Freispruch für den Apfel, der nach offizieller Anklage an der größten Katastrophe der Menschheit für schuldig befunden wurde.

In meiner Funktion als umweltfreundlicher Wurm residierte ich zur fraglichen Zeit in besagter Frucht. Ich versichere an Eides statt, dass ich keinen bemerkenswerten Unterschied zwischen der so genannten Frucht Erkenntnis und allen vergleichbaren Obstsorten feststellen konnte, die ich während meines Aufenthaltes im Paradies gekostet habe. Es handelte sich zweifellos um einen Apfel wie jeder andere, vielleicht ein wenig glänzender, in jedem Fall aber aus gängigem biologisch-dynamischen Anbau.

Nach meiner Einschätzung diente die Frucht der höchsten Stelle lediglich als Alibi, um die beiden herumlungernden Nudisten aus dem Garten Eden legal ausweisen zu können. Festzuhalten bleibt, dass hingegen meine Aufenthaltsbewilligung für das Paradies verlängert wurde, obwohl auch ich von der Frucht der Erkenntnis gekostet hatte.

Gezeichnet: Der Apfelwurm
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