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Thema: Die Musikindustrie ging nicht mit der Zeit, aber wir!

  1. #1
    Großmeister(in) Avatar von Darkxor
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    Standard Die Musikindustrie ging nicht mit der Zeit, aber wir!


    Die Musikindustrie ging nicht mit der Zeit, aber wir, warum ist das illegal?

    Diesen Satz konnte ich formulieren, nachdem ich folgenden Text gelesen habe:

    Nach der Klage der IFPI gegen einzelne Tauschbörsennutzer fordert der Chaos Computer Club zum Boykott der von der IFPI vertretenen Plattenfirmen auf. Die Branche solle nicht den Nutzern die Schuld geben, wenn sie selber den Beginn des Informationszeitalters verschlafen und es versäumt hat, ihr Geschäftsmodell an die digitale Welt anzupassen.
    http://www.ccc.de/campaigns/boycott-musicindustry

    Ich habe ehrlich gesagt noch nie darüber nachgedacht. (Aus dieser Sichtweise.)
    Klar hat jede Seite seine Argumente, doch sollte man jede Seite berücksichtigen und nicht
    einfach denen mehr glauben, die mehr Macht oder Geld haben.

    Dieser Beitrag dient ausschließlich zum Anstoßen der Gedanken und der Eröffnung über die Frage ob es wirklich eine klare Antwort geben kann auf die Frage ob das Kopieren von Musik nun illegal sein sollte oder nicht.


    Musikindustrie könnte sagen:
    So wie ihr Texte schreibt, haben wir unsere Aufnahmen, die unser geistiges Eigentum sind.
    Ein (illegaler) Filesharer könnte sagen:
    Die Musikindustrie konnte ihre Stücke nicht an die heutige Zeit anpassen und ist somit keineswegs auf die heutige Zeit und deren Möglichkeiten vorbereitet.

    Jedoch wenn wir bedenken, was im Internet los wäre, wenn es nichts illegales gäbe, was würde dann passieren. Textklau usw. jedoch darf man in diesem Gedankenweg nicht die andere Seite vergessen.
    Kann man wohl überhaupt ein Urteil darüber fällen?
    Besonders demonstrativ finde ich diesen Banner, der doch einige Gedanken anpingen sollte?

    Nun bin ich aber auf eure Antworten gespannt.
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    -

  2. #2
    König(in)
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    Ich find den Boycott überhaupt nicht verständlich. Das ist dasgleiche, als wenn du deine Job machst und keiner bei dir bezahlt, auch wenn du es gemacht hast.

    Und wieso haben die Musikindustrien die heutige Zeit verpasst ? Es gibt doch so viele möglichkeiten im Internet legal musik runterzuladen (Musicload, Napster, iTunes Store etc.).

    Die Musikfirmen haben ein recht auf ihr geld und so treiben sie es ein. Jeder normale Mensch handelt so und deshalb verstehe ich deine Problematik nicht.

    Und wenn man gerne Musik hört, kann man sich eine CD, einen einzelnen Song, Radio oder die Songs über Videoportale hören.

  3. #3
    Jedi Ritter Avatar von Dodo
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    jop ich stimme Ole zu.
    Die Plattenfirmen und die Band verdienen ihr Geld von dem sie überleben müssen mit Musik machen und verbreiten.
    Und Leute, die für so einen Boykott sind, sollten sich mal überlegen, wie viel Arbeit es ist die Lieder zu entwickeln, aufzunehmen und zu veröffentlichen.

    Wenn sich diese Arbeit nicht bezahlt machen würde, gäbe es bald keine neue Musik mehr.
    Something big is coming. And there will be pirates and ninjas and unicorns...

  4. #4
    Großmeister(in)
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    Avatar von Darkxor
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    Hallo,
    vorweg sage ich mal, dass ich nicht im geringsten Sinne mit deren Verfolgung ein Problem habe.
    Ich habe ein Musikabo, mitdem ich legal Musik runterlade.
    Mir geht es hier rein um die Diskussion ob ein Boykott Sinn machen würde oder nicht.
    Zusätzlich meinte ich es mit der Zeit eher anders.
    Es müsste Methoden geben, dass die Musikdatein nicht mehr verbreitet werden können, wenn ich
    die Banner der CCC jetzt richtig interpretiere.
    Aber ihr habt da schon recht.
    -

  5. #5
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    Ich finde Musik CDs viel zu teuer, vor allem im Vergleich was der Musiker selber daran verdient.
    Musik CDs sollten viel billiger oder sogar gratis dafür die Konzerte teurer.
    Facebook Gruppe: Böses Encoding

  6. #6
    Großmeister(in)
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    Musik CDs sollten viel billiger oder sogar gratis dafür die Konzerte teurer.
    An Konzerten verdienen aber nicht sehr viele Leute und gratis ist nunmal jetzt total unrealistisch.
    -

  7. #7
    König(in)
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    Also nun knapp 1 Euro pro Song ist ja auch nicht sehr teuer. Wenn man nicht mal bereit ist dies zu zahlen.

    Wenn die Song's gratis wären, müssten die Plattenfirmen ja verluste machen. Der Rohling, die Hülle, die Beilage und die Verpackung kosten ja auch Geld. Und wenn es die gratis zum download legal geben würde, würde das ne menge traffic (=hohe kosten) benötigen.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Darkxor
    Musik CDs sollten viel billiger oder sogar gratis dafür die Konzerte teurer.
    An Konzerten verdienen aber nicht sehr viele Leute und gratis ist nunmal jetzt total unrealistisch.
    Den internationalen Markt in diesem Bereich kenne ich nicht so gut. Aber in Deutschland ist es (in vielen Genres und bis auf wenige Ausnahmen) so, dass die Künstler das meiste Geld mit Live-Auftritten verdienen.

    Dann kann ich mich auch Ole anschliessen: Es gibt mehr als genug Download-Portale, davon dass die Musikindustrie den Anschluss verloren hat kann imho nicht die Rede sein.

    Dieser digitale Vertrieb ist für die Musiker auch die Zukunft für den Verkauf von Musik. Die Verkaufszahlen steigen in diesem Bereich in den letzten Jahren ganz enorm, im Gegensatz zu den ständig sinkenden CD-Verkäufen die auf einem Tiefststand seit Einführung der CD sind.

    Diese Entwicklung finde ich aber ehrlich gesagt positiv, sie bietet labellosen Eigenproduzenten eine sehr einfach Möglichkeit ihre Musik zu vermarkten. Gerade bei der heutigen Demokratisierung der Musikproduktionsmittel bahnt sich da für die Zukunft potentiell eine enorme Vielfalt von Musikauswahl an. Zumal das Einstellen von Songs in die gängigen Online-Shops für die Musiker nur mit minamalen Kosten und damit nahezu riskofrei möglich ist. Wer praktische Labelerfahrung im CD-Vertrieb hat wird wissen was ich meine: Man presst 2000 CDs von einem Album, es werden nur 1000 verkauft, die anderen 1000 kommen Retoure und man hat an dem Album nicht nur nichts verdient, sondern noch Minus gemacht.

    Persönlich sehe ich die Sache mit dem illegalen Downloaden differenzierter als dies für die Rechtssprechung möglich ist:
    Bei Alben von irgendwelchen Megastars die auf ihren zig-Millionen sitzen habe ich kein Problem, wenn sie illegal runtergeladen werden.
    Bei "Untergrund"-Künstlern, die häufig nur innerhalb des eigenen Genres einen gewissen Bekanntheitsgrad genießen, und neben ihrer Musik noch einem "normalen" Job nachgehen müssen um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, finde ich das illegale Downloaden asozial, wobei ich hier auch wieder weiter differenziere:
    Ich empfinde das Downloaden eines Albums das einen interessiert in Ordnung, wenn es dem Probehören dient und somit lediglich den Gang in den Plattenladen ersetzt. Wenn Alben die einen dann nicht ansprechen danach gelöscht werden, und Alben die einem gefallen gekauft werden, find ich das wieder in Ordnung. Hier gibt es allerdings natürlich zum einen noch die bereits angesprochene Alternative die Musik auf diversen Portalen (z.B. youtube) legal und kostenlos Probezuhören, viele Tracks findet man da ja mittlerweile schon ziemlich schnell nach VÖ. Zum anderen bieten auch viele Online-Bestell-Shops zumindest zumindest Ausschnitte aus allen Tracks von den vertriebenen Alben zum Probehören an.
    Und zu guter Letzt sollte man auch myspace nicht vergessen.

    Aber wie gesagt, so eine differenziertere Sichtweise ist für die Rechtssprechung eines Staates kaum umsetzbar.

  9. #9
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    na 1€ pro Song finde ich nicht unbedingt ein Schnäppchen. Überlegt doch mal was eine DVD kostet. Die kostet eher weniger als ein Musikalbum und ein Film kostet von einigen Millionen bis zu mehreren 100 Millionen.
    Wenn ein Künstler 2 Jahre an nem Album rumdoktert, dann wär ein normaler Lohn dafür so 100.000€.

    Ich finde Musik also immer noch zu teuer, was mich aber nicht davon abhält ab und an mal ne Cd zu kaufen.
    Runterladen tu ich inzwischen nicht mehr, schließlich gibt es im Internet so viele Radiostationen oder www.lastfm.de (da kann man seinen bevorzugten Künstler eingeben und hört dann Musik von diesem und ähnlcihen Kpnstlern).

  10. #10
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    Die Downloadportale mag es ja geben, dennoch gehen viele Plattenfirmen pleite, die esienfach nicht schaffenö
    iTunes ist ja zum Beispiel auch keine Plattenfirma. *g*
    lstfm lohnt sich wirklich, vorallem da man auch vorspulen kann.
    Im Moment habe ich aber keinen Account.
    Ich bin gegen DRM, noch stärkere Weiterentwicklung führte nur dazu, dass kaum mehr Inhalte frei vertrieben würden. Übrigens gibt es auch Musik unter GPL und CC, wovon ich sehr viel halte.
    Ich finde, die Plattenfirmen sollten gegen die Verbreitung vorgehen aber nicht jeden Downloader kriminalisieren.

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