Hallo Leute,

ich habe ein Problem bei der Interpretation von dem Gedicht "Fische" von Karl Krolow. Wir sollen in dieser Interpretation Metren, Rhythmen und lautliche Besonderheiten miteinbeziehen. Leider habe ich keinen Schimmer wie man diese erkennt. Kann mir bitte jemand helfen?


Die bei Molchen und Algen schliefen,
sanft vom grünen Stein beschattet,
Traumerstarrt in blinden Tiefen
Zeigen sich und drehn im schiefen
Licht die Schwänze, früh ermattet.

Ruhig leuchten ihre Flossen.
Wind kämmt die gelöste Welle.
Vogel kommt vorbeigeschossen.
Und sie stehen, zart gegossen,
In der jäh geweckten Helle.

Unkenruf aus Hollergräben
Tönt im Ohr wie ferne Trommel.
Weißling und Forelle schweben,
Und die glatten Kiemen beben.
Anwort gibt die dunkle Dommel.

Glänzt der gelbe Mond gebogen,
Regen sich geflammte Lurche,
kommen Hecht und Barsch gezogen.
Vom Gestirne angesogen,
Wandern Aale duch die Furche.

Dunkles Maul fährt aus den Fluten.
Blankes Wasser muss sich teilen.
Fischhaupt steigt in gold`nem Gluten,
Wird am Angeldorne bluten,
Reusenmasche wird`s ereilen.

(Karl Krolow)
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