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Thema: Geburtenrate im Rückwärtsgang

  1. #1
    Administrator Avatar von admin
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    Standard Geburtenrate im Rückwärtsgang

    Im vergangenen Jahr seien nur 715 000 Kinder zur Welt gekommen, so wenige wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik, berichtete das Statistische Bundesamt. Auf den niedrigsten Stand seitdem sank auch die Zahl der Hochzeiten. Sie lag im Jahr 2003 bei 383 000. Da sich weniger Menschen Kinder wünschten, gebe es auch weniger Ehen

    „Der Kinderwunsch ist nicht mehr einfach gegeben. Ein Grund sei das Problem der Kinderbetreuung. Es gebe zu wenig Krippenplätze für die Kleinen. „Ganz schlimm wird es aber, wenn die Kinder in die Schule kommen .

    Schuld am Geburtenrückgang ist nach Meinung der Experten auch die wirtschaftlich schlechte Lage. Die Berufsaussichten seien unsicherer geworden - auch für Männer. „Das lässt wohl die Männer an ihrer Ernährerrolle zweifeln.“ Zugleich seien die Ansprüche von Familien gewachsen. „Da muss der Familienkombi her und die schöne Wohnung mit Garten.“ Ohne Kinderwunsch sehen aber viele Paare keinen Grund zur Heirat. Deshalb gehe die Zahl der Ehen zurück. Zudem seien uneheliche Lebensgemeinschaften inzwischen genauso akzeptiert wie Ehen.
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  2. #2
    Daniel
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    ...ich kann dieser Statistik nur zustimmen, wenn ich mir nur überlege wie es "momentan" mit der Arbeitssituation ( Arbeitslosenrate ) aussieht...

  3. #3
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    Kinder sind echt teuer und Familien haben immer weniger Geld in der Tasche
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  4. #4
    Kaiser(in)
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    Selbstverständlich sind Kinder teuer und selbstverständlich tut unsere Regierung viel zu wenig für Familien, aber eins steht fest - es gibt nichts schöners als ein Lächeln eines ( eigenes ) KINDES.

    Ich habe gelernt für mein Kind zu verzichten - und ich tue es gerne!!!!!!!
    Gruß
    Pfeffi

  5. #5
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    Ich habe gelernt für mein Kind zu verzichten - und ich tue es gerne!!!!!!!
    Ich auch
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  6. #6
    Kaiser(in)
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    Zitat Zitat von Pfeffi
    Selbstverständlich sind Kinder teuer und selbstverständlich tut unsere Regierung viel zu wenig für Familien, aber eins steht fest - es gibt nichts schöners als ein Lächeln eines ( eigenes ) KINDES.

    Ich habe gelernt für mein Kind zu verzichten - und ich tue es gerne!!!!!!!
    Hier kann ich dir nur zustimmen, bei mir ist das nicht anders.
    Aber es tut auch weh, wenn die Kinder freudenstrahlend zu einem kommen und sagen *Dürfen wir das haben* oder *Können wir da auch mal hinfahren* und du mußt ihnen dann sagen *Nein das geht nicht, tut mir leid aber wir können uns das nicht leisten* und schaut den in enttäuschte und traurige Kinderaugen. Sie können dann schwer begreifen, warum es bei einigen anderen geht aber bei Ihnen nicht. Ich versuche es Ihnen dann so gute wie es geht zu erklären, ob sie es allerdings dann verstanden haben weiß ich nicht, sie sagen/fragen zumindest nicht mehr.
    Viele fragen sich vorher, kann ich mir ein Kind überhaupt leisten oder auch zwei. Bin ich bereit auf meinen/unseren jetzigen Standart, eines Kindes wegen, zu verzichten. Wie ist das wenn ich wieder Arbeiten gehe, was kostet mich die Betreuung, bleibt da überhaupt noch genügend übrig oder wenn das Kind krank wird, wer betreut es dann oder paßt darauf auf.
    Hinzu kommt die geringe Unterstützung vom Staat für Familien obwohl immer wieder angepriesen wird, es würde viel für Familien getan. Nur im Alltag merke ich nichts davon. Warum müssen gerade in den Ferienzeiten die Preise in den Urlaubsgebieten so in die Höhe gehen, aber außerhalb der Zeit kann man zu Dumpingpreisen fahren. Gerade die Personen, die außerhalb der Ferienzeit verreisen, könnten sich eher höhere Preise leisten. So hart es klingt aber im Grunde wird man doch Heute noch dafür bestraft, wenn man Kinder hat.
    Versteht das jetzt nicht falsch, ich bereue es wirklich nicht, daß wir zwei Kinder haben und hätte ich noch mal die Wahl, ich würde mich genauso wieder entscheiden.
    Zu Früher ist noch zu sagen, daß der Familien Zusammenhalt ganz anders war wie Heute. Oft haben die Großeltern mit im Haus gewohnt und versorgten die Kinder mit.

    Was den Standart betrifft.
    Ich hatte Einmal ein Gespräch mit einer früheren Bekannten. Wir unterhielten uns darüber, was z.B. Kinderkarten/-hort kostet oder was man in Ferien hinlegen muß. Auch das die Familie von der Regierung wenig gefördert/unterstützt wird.
    Ihre Antwort schockte mich dann doch. "Man sollte sich vorher überlegen ob man sich ein Kind leisten kann oder nicht und wenn man nicht selbst in der Lage ist sie aufzuziehen, sollte man sich keine Kinder anschaffen. "
    Und das aus Ihrem Mund. Im April wurde sie 17 im August kam Ihre Tochter zur Welt, Sie hatte die volle Unterstützung Ihrer Mutter und deren Lebensgefährten auch Ihr Freund stand zu Ihr. Er arbeitete nicht gerade wenig, machte einen Haufen Überstunden, die er Schwarz ausbezahlt bekam und arbeitet zusätzlich Schwarz, damit sie "Ihren Standart" leben konnte. Zusätzlich nahm Sie aber alle Leistungen in Anspruch, die einer alleinstehenden Mutter zustanden, Wohngeldzuschuß, der Kindergarten wurde vom Amt bezahlt, ect..

    Und weiter "Für sie käme kein zweites Kind in Frage, da sie ihrem Kind dann nicht mehr das bieten könne was sie jetzt kann, denn sie müsse das ja dann auf zwei aufteilen und sie könnten dann auch nicht mehr so oft wegfahren."
    Wie sah das aus. Wenn es Ihr danach zumute war, ging sie in die Stadt und kaufte für sich und ihr Tochter mal grade so für 500 DM neue Anziehsachen. Die Kleine hatte ja nichts mehr im Schrank und brauchte was Neues. Hmm, nichts mehr im Schrank? Der Schrank war voll aber sie hatte die Sachen ja schon 5x angehabt, da war es ja dringend Notwendig was Neues zukaufen. Ein anderes Mal zeigte sie mir Ihre neuen Schuhe, die sie sich geleistet hatte, sie hatte ja nur 10 Paar. Zum Geburtstag oder Weihnachten, da mußten es dann gleich Geschenke für insgesamt 300DM sein. Ohne das was ihre Tochter noch von der Großmutter und Anderen bekam. Sah ihre Tochter was beim einkaufen was sie wollte, bekam sie es auch. Hieß es mal nein, schrie sie solange bis sie es bekam. Mit 4 bestimmte die Kleine schon was sie zum Anziehen gekauft bekam, wollte ihre Mutter was anderes kaufen, hieß es "Das ziehe ich nicht an", und sie bekam was sie wollte.
    Im Grunde kann am die Kleine nur leid tun, wenn sie Mal auf eigenen Füßen steht, wird es ihr sicher sehr schwer fallen zu lernen, daß man nicht alles haben kann was man möchte.

    Nach diesen Äußerungen von ihr, bekam ich eine andere Meinung von meiner Bekannten. Ich traf mich nicht mehr so oft mit ihr wie vorher und nach dem sie weg zog, brach der Kontakt nach und nach ganz ab. Wo sie heute lebt weiß ich nicht auch nicht was mit ihrer Tochter ist. Aber wenn nur ein Teil von dem stimmt, was mir erzählt wurde, bin ich froh keinen Kontakt mehr mit ihr zuhaben. Unter anderem war da auch die Rede von Drogen, die Leittragende bei der ganzen Sache ist ihre Tochter. Ich hoffe nur für sie, daß es ihr Vater geschafft sie zu bekommen und das alleinige Sorgerecht.

    Sorry wurde ein etwas längere Beitrag.
    http://shilasdreamland.de - Homepage über Orientalischen Tanz


    Weitere Infos hierzu findet ihr hier: www.neuesboelle.de

    Wenn mancher Mann wüsste, wer mancher Mann wär,
    tät mancher Mann, manchem Mann, manchmal mehr Ehr.
    (Natürlich auch auf Frau bezogen )

  7. #7
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    Auch ich habe gelernt für mein Kind zu verzichten und tue es gerne! Das man Kindern öfter als sonst sagen muss: "Das können wir uns nicht leisten" mit der Hoffnung, das sie es verstehen, ist manchmal hart. Dennoch lernen sie wirklich nur so wie es aussieht und das man nicht immer alles haben kann was man will.
    Ich kenne auch so einige Leute, die sich nun vorher überlegen: Kann ich mir ein Kind überhaupt leisten? Die schlechte Wirtschaftslage spielt eine große Rolle dabei. Als Alleinerziehende kann ich mir und meinem Kind auch nur wenig bieten, dennoch sind wir glücklich.
    Doch warum rufen die Herren und Damen an der Spitze ganz oben : Setzt Kinder in die Welt........(ganz gleich nun wofür) und legen denen die dann Kinder haben große Steine in den Weg? Der Freibetrag beim Finanzamt für die Steuerklasse 2, wo Alleinerziehende nun mal hineingehören, wird immer geringer, die Kindervetreuungskosten immer höher. Erstattungen dafür gibt es nur wenn man wieso schon eine enorme Summe im Jahr dafür ausgegeben hat. Nur wer kann sich das wirklich noch leisten?

    Aber ich würde es wieder tun ich würde es nicht missen wollen mein Leben mit einem heranwachsendem Kind zu verbringen.
    Wie Pfeffi schon schreibt: Das Lächeln eines Kindes ist das Schönstes was es gibt!

    Liebe Grüße von Flinda

  8. #8
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    .. ich edenfalls find mein noch in-der-werkstatt-liegendes-kind zu niedlich. dazu noch ein kerl. dem bring ich dann gleich flash und sowas bei. das wird ein riiiiiesen spaß.



    :P

  9. #9
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    Hallo,

    Zitat Zitat von admin
    Kinder sind echt teuer und Familien haben immer weniger Geld in der Tasche
    Wenn weiterhin so wenig Kinder geboren werden, werden wir demnächst noch weniger in der Tasche haben.
    Wenn man sich die Alternpyramide ansieht wird einem ja schlecht.
    Die beste Altersvorsorge wird dann nicht mehr das eigene Haus sondern die eigenen Kinder, am besten 3 Stück oder so.

    Na ja, Kinder sind jedenfalls was schönes.
    Ich verzichte auch lieber auf nen schickes Auto oder Urlaub und hab dafür so nen kleinen krümel hier rumflitzen.

  10. #10
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    so nen kleinen krümel hier rumflitzen.
    oder auch zwei wie ich
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