Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Lohnnebenkosten...

  1. #1
    Samurai
    Registriert seit
    07.06.2006
    Ort
    Im Exil - AltaRipa / Germany
    Beiträge
    204
    Danke
    0
    Bekam 0 mal "Danke" in 0 Postings

    Standard Lohnnebenkosten...

    So, nachdem die Regierung in Berlin nix zu stande bringt was sinnvoll ist, hier mal ein kleiner vorschlag um die Lohnnebenkosten zu senken:

    Wir haben in Deutschland knapp 250 Krankenkassen. Viel zu viel in meinen augen! Vor allem der Wasserkopf bei der Verwaltung ist enorm. Durch zusammenschluss zu einigen wenigen Krankenkassen (z.B. 10, was immer noch voll ausreichend ist) können Synergie-Effekte geschaffen werden die enorm sind (allein bei Personalkosten).

    Gehen wir davon aus, dass der durchschnittliche Verdienst eines Mitarbeiters einer Krankenkasse 3000 eur (Brutto) beträgt. Folglich muss der Arbeitgeber knapp 6000 EUR berappen.
    Da die Krankenkassen stark vom Staat subventioniert werden, trägt einen Teil hiervon der Staat (und zum großteil die Bürger!).

    Wenn z.B. ein Arbeitnehmer entlassen wir, ergeben sich hier einsparungen um die 4200 EUR (!!!) (da 60% vom letzen Bruttolohn = ALG II). Nun ziehen wir noch 200 EUR ab (Verwaltung etc.) und kommen auf ein einsparpotential von 4000 EUR pro Arbeitnehmer.

    Wenn z.B. 40.000 Mitarbeiter der Krankenkassen im zuge eines Verschmelzens auf wenige Krankenkassen entlassen werden muessten, wuerden alleine aus dieser Einsparung p.a. 2.400.000.000 EUR frei werden. Wenn nun noch durch andere Synergie-Effekte das selbe eingespaart werden kann (folglich 2.600.000.000 EUR) haben wir 5 Mrd. EUR eingespart.
    Das würde bei direkter weitergabe an den Versicherten zu einer Senkung von ca 2% - 3% der Lohnnebenkosten beitragen!

    Würde eben dieser Verwaltungsabbau auch in anderen staatlichen Institutionen betrieben, könnte eine Senkung der Lohnnebenkosten um ca 5% - 6% erreicht werden.

    Derzeit haben wir ca 42% Lohnnebenkosten ( http://de.wikipedia.org/wiki/Lohnnebenkosten ). Wenn man es schafft, eben diese auf 35% zu senken wird Deutschland auch wieder interessanter für ausländische Unternehmen und Investoren, da somit auch direkt die Aufwendungen bei diesen fuer Arbeitnehmer sinken würden.


    Es ist vielleicht nicht die sozialste Art der Kostensenkung für die Bürger, aber eine Effektive! Wenn durch die Senkung der Lohnnebenkosten aber mehr Arbeitgeber Deutschland für sich entdecken bzw. Unternehmen nicht mehr nach Osten abwandern, denke ich rechnet sich eben dieser Vorschlag.

    Was meint Ihr?

    MfG

    majo

    P.S.: ich bin nicht so unsozial wie sich das vllt. anhoert und ueberlest bitte die rechtschreibfehler, aber ich war ein wenig in eile...
    Achtung: Dies ist ein alter Thread im HTML und Webmaster Forum
    Diese Diskussion ist älter als 90 Tage. Die darin enthaltenen Informationen sind möglicherweise nicht mehr aktuell. Erstelle bitte zu deiner Frage ein neues Thema im Forum !!!!!
    Keep it simple and stupid!

  2. #2
    Forum Guru Avatar von Carolyn
    Registriert seit
    31.05.2003
    Beiträge
    10.723
    Danke
    0
    Bekam 0 mal "Danke" in 0 Postings
    Blog-Einträge
    11

    Standard

    der durchschnittliche Verdienst eines Mitarbeiters einer Krankenkasse 3000 eur (Brutto)
    Also wenn die im Durchschnitt so viel verdienen, warum arbeitet dann nicht jeder bei einer Krankenkasse???? Und Nebenkosten usw. betragen keine 100%.

    Den Rest von dieser plagiativen Rechnerei habe ich mir zugegebenermaßen erspart...
    Ich weiß nicht, wer oder was ich bin. Ich weiß nur, dass ich tue, was ich tun muß, nicht mehr und nicht weniger.

    Zitat aus "Gildenhaus Thendara", Dritter Teil, Ende 3. Kapitel

  3. #3
    Samurai
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.06.2006
    Ort
    Im Exil - AltaRipa / Germany
    Beiträge
    204
    Danke
    0
    Bekam 0 mal "Danke" in 0 Postings

    Standard

    stimmt, sie liegen bei 76%, aber 100% war einfach zu rechnen!

    und bei den 76% sind noch keine freiwilligen leistungen des AG wie z.b. vermoegenswirksame leistungen dabei! folglich duerften wir bei ueber 90% sein!

    zu den 3000 eur: a) brutto = 1600 EUR netto, b) das ist durchschnitt! denn krankenkassen sind körperschaften des öffentlichen rechts und mussten somit dem TVÖD unterliegen. und im TVÖD ist lt. verdi der durchschnittslohn Entgeldgruppe 10, Stufe 4 (entspricht brutto genau 3000 eur!).


    nebenbei ist das keine plagiative rechnerei sondern beruht auf tatsachen!
    vielleicht findest du es i.o. das ca. 30% (+-10% je nach krankenkasse) deiner abgaben für die krankenversicherung für verwaltung draufgehen??
    Keep it simple and stupid!

  4. #4
    Kaiser(in)
    Registriert seit
    09.12.2005
    Alter
    29
    Beiträge
    2.496
    Danke
    1
    Bekam 0 mal "Danke" in 0 Postings

    Standard

    ich hätte auch nichts gegen eine pflichtversicherung bei einer großen kasse
    ich finde das auch übertrieben mit dem verwaltungsaufwand, aber ich denke das ist generell ein deutsches problem
    Sei immer du selbst. Außer du kannst Batman sein. Sei immer Batman!

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •