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Thema: Komprimierung von Bildern (Theorie)

  1. #1
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    Standard Komprimierung von Bildern (Theorie)

    @Carolyn

    Stell dir mal vor du müsstest ein solches Bild aus dem WWW laden!
    Ich habe schon weit aus größere Bild gehabt, welche aber nur im 10stelligen Bereich lagen.


    EDIT by Carolyn: Dieser Thread wurde von mir geteilt.
    Der Ursprung liegt hier: http://www.forum-hilfe.de/viewtopic.php?t=1710
    Achtung: Dies ist ein alter Thread im HTML und Webmaster Forum
    Diese Diskussion ist älter als 90 Tage. Die darin enthaltenen Informationen sind möglicherweise nicht mehr aktuell. Erstelle bitte zu deiner Frage ein neues Thema im Forum !!!!!

  2. #2
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    @Patrick:

    Ich weiß jetzt nicht wirklich, worauf Du Dich beziehst. Tut mir leid.
    Mein Hinweis bezog sich darauf, daß das Bild in Originalgröße sehr viel größer sein muß, wenn die Datei 700 KB hat.
    Für's Netz sind selbstverständlich nur Bilddateien in einer Größenordnung von 30 KB geeignet (von speziellen Archiven mit entsprechenden Hinweisen abgesehen). IMO natürlich.

    Und was bitte lag da im 10stelligen Bereich? Eine Zahl mit 10 Stellen ... das ist mind. 1 Milliarde. Byte? (das wären dann GB )
    Ich weiß nicht, wer oder was ich bin. Ich weiß nur, dass ich tue, was ich tun muß, nicht mehr und nicht weniger.

    Zitat aus "Gildenhaus Thendara", Dritter Teil, Ende 3. Kapitel

  3. #3
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    Eigentlich richtig sich die Festplattengröße einer Datei nach der Anzahl der Pixel im Bild (höhexbreite), unabhängig vom Format.
    Die Kompression einer Datei ist selbstverständlich ein ganz anderer Factor und da die meisten Bildbearbeitungsprogramme heutzutage X verschiedene Kompressionsmöglichkeiten bieten, kann man selbstverständlich nicht 250 MB oder öhnliches ausgehen.
    So kann z.B. eine JPEG Datei mit 1600x1200 Pixeln, 10 MB haben oder auch 100 MB, was sich zusätzlich auch durch die DPI oder PPI zahl beeinflusst wird.

    Selbstverständlich meinte ich nicht 10stellig, sondern 2stellig.. (weiß auch nciht wie ich darauf kam).

  4. #4
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    Ah kapiert, danke.
    Mit Originalgröße meinte ich die unkomprimierte Größe eines Bildes. Da ich kein "richtiges" Bildbearbeitungsprogramm benutze bis jetzt (mangels Bedarf) schaue ich mir Bilder in Paint an. Da wird (so nehme ich an) die unkompromierte Größe angezeigt und in den Bild-Attributen kann man die Größe in Pixel ablesen.
    Sehr einfach, evtl. primitiv, aber es funktioniert und mir reichts.
    Ich weiß nicht, wer oder was ich bin. Ich weiß nur, dass ich tue, was ich tun muß, nicht mehr und nicht weniger.

    Zitat aus "Gildenhaus Thendara", Dritter Teil, Ende 3. Kapitel

  5. #5
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    Nein, das ist leider so nicht richtig!
    Wenn du z.b. unter Photoshop ein Bild als JPEG speicherst und zusätzlich kompremierst, ist diese Kompression fest im Bild, da je nach Art der Kompression z.B. Pixel entfernt oder die Farbtiefe heruntergeschraubt wird. (>>> 32 Bit / 16 Bit / 8 Bit / 2 Bit etc.)

    Wenn du das Bild nun unter Paint öffnest, wird es mit dieser Kompression geöffnet, was du auch nachträglich nicht ändern kannst.

  6. #6
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    Das heißt aber doch wiederum, daß ich aus der Pixelgröße auf die Dateigröße schließen kann, oder verstehe ich Dich da falsch?
    Komprimieren hätte ja dann keine andere Wirkung als Strecken/Zerren in Paint. Ein Pixel ist ein Pixel ist ein Pixel. Mehr als einen Farbpunkt kann ich auf einem Pixel nicht speichern.

    *überleg* Außer die Farbtiefe wurde reduziert. Ein Bild mit nur 128 Farben ist natürlich auch kleiner. Aber das kann ich mir bei Photos nur schwer vorstellen, daß das noch nach was ausschaut. (ok, künstliche Verfremdung ausgenommen *g*)


    Bitmaps sind wesentlich größer als beispielsweise JPEGs, das ist mir klar. Gifs sind noch kleiner, da weniger Farben. Für die Publikation von Fotos im Internet ist JPEG jedoch meines Wissens üblich, auch wenn es png usw. gibt. Daher gehe ich von einem jpg-Format aus.
    Ich weiß nicht, wer oder was ich bin. Ich weiß nur, dass ich tue, was ich tun muß, nicht mehr und nicht weniger.

    Zitat aus "Gildenhaus Thendara", Dritter Teil, Ende 3. Kapitel

  7. #7
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    Also was Publikation im Internet betrifft, gibt es eine Faustregel!

    JPEG für Fotos
    Gif für Grafiken
    PNG für HighQuality Transparenzen

    Was die Kompremierung angeht:

    Wärend bei einem Gif die Farben meist sehr hart heruntergeschraubt werden und z.B. aus einem 32 Bit Foto, ein 256 Farben Foto wird verhält sich JPEG ganz anders.
    Hier wird die Farbe in einzelnden Pixeln nur um ein paar Nuancen verändert, was für unsere Augen kaum sichtbar ist.
    Hinzu kommt z.B. das in einem Kompressionsfreien Bild die Pixel für den PC als Koordinaten angegeben werden. In einem 4x4 Pixel großem Bild aber mit nur einer Farbe, könnte es zum Beispiel so aussehen:

    244, 244, 244, 244

    Nach der JPEG Kompremierung ist das Bild in Raster geteilt und somit einfacher zu händeln. Dies könnte dann so aussehen:

    4x244

    Das spart in einem 4x4 großen Bild sicherlich nur einige Bits, aber auf die größeren Flächen gesehen sicherlich sogar eine 100 KB !

    Zusätzlich werden aber noch andere Kompressionsmethoden in JPEG genutzt! Die oben genannten sind jedoch die Wichtigsten!

  8. #8
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    Da ich es schade fände, wenn diese theoretischen Hintergrundinfos unter gingen, das Problem von Markus aber nicht mehr wirklich damit zu tun hat, habe ich mal einen eigenen Thread draus gemacht.


    JPEG für Fotos, Gif für Grafiken, so kenne ich es auch. *nick* Über PNG bin ich bis jetzt erst zwei oder dreimal drübergestolpert. Aber darum geht es hier ja auch gar nicht.

    Zitat Zitat von PatrickPaulsen
    Hier wird die Farbe in einzelnden Pixeln nur um ein paar Nuancen verändert, was für unsere Augen kaum sichtbar ist.
    Mal sehen, ob ich das jetzt verstanden habe. Prinzipiell kann jedes Pixel jeden Wert der Farbskala haben. Da die Farb-Werte (wie ich sie im Internet benutze) sechsstellig sind und jede Stelle 16 verschiedene Werte haben kann, ergibt das also 16 hoch 6 gleich 16.777.216 Farben. *schluck* (Sorry, ich denke nun mal in Zahlen. ) Wobei natürlich die Frage ist, wie das JPEG-Format die Farben definiert. Sicher nicht in dieser Art, denke ich mal.
    Bei dieser Art der Komprimierung wird nun (z.B.) jeder zweite Farbwert gestrichen und das entsprechende Pixel auf den nächst höheren (oder niedrigeren) Wert geändert, womit ich nur noch halb soviel mögliche Werte habe. Das spart in der Definition der Farbwerte Platz. Wenn ich jetzt den zweiten und dritten Farbwert streiche usw. habe ich nur noch ein Drittel vom ursprünglichen. usw. Irgendwann käme ich dann wohl auf die 256 Farben eines Gifs. Aber ich habe die ursprüngliche Anzahl von Pixeln.
    Stimmt die Theorie dieser Komprimierungsmethode so?

    Die zweite von Dir beschriebene Methode erinnert mich ein wenig daran, was ich über die Komprimierung von Dateien gehört habe. Da werden z.B. die "leeren" Bereiche in einem Word- oder Excel-Dokument entsprechend "zusammengefaßt". (Wie gesagt, hab ich so gehört. Ich habe mich bis jetzt noch nie näher damit befaßt.)
    Wieviel sich dadurch sparen läßt kann man ja im Prinzip schon dadurch erkennen, wieviel weniger Zeichen Du tippen mußt, um den Zahlencode darzustellen (als Anhaltspunkt). Wiederum habe ich aber die selbe Anzahl von Pixeln.

    Womit eindeutig bewiesen wäre, daß man bei komprimierten JPEG-Dateien von der Pixelanzahl nicht auf die Dateigröße (oder umgekehrt) schließen kann. Ok, ich seh's ein.


    Mal vorausgesetzt, ich habe das jetzt richtig kapiert, so wie ich es beschrieben habe: Was macht Paint denn nun aus einer komprimierten JPEG-Datei? Ich kann mir nicht vorstellen, daß Paint diese Methoden ebenfalls so umsetzen kann, oder?
    Ich weiß nicht, wer oder was ich bin. Ich weiß nur, dass ich tue, was ich tun muß, nicht mehr und nicht weniger.

    Zitat aus "Gildenhaus Thendara", Dritter Teil, Ende 3. Kapitel

  9. #9
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    Bei dieser Art der Komprimierung wird nun (z.B.) jeder zweite Farbwert gestrichen und das entsprechende Pixel auf den nächst höheren (oder niedrigeren) Wert geändert, womit ich nur noch halb soviel mögliche Werte habe.
    So wirds wohl sein. 100%ig kann das allerdings nicht bestätigen!

    Wenn ich jetzt den zweiten und dritten Farbwert streiche usw. habe ich nur noch ein Drittel vom ursprünglichen. usw. Irgendwann käme ich dann wohl auf die 256 Farben eines Gifs. Aber ich habe die ursprüngliche Anzahl von Pixeln.
    Du bist nun von 6 Stellen ausgegangen! Du meinstest damit sicher die Hex Zahlen z.B. #FFFFFF für Weiß! So siehts zwar nicht in der JPEG Kompremierung aus (da sinds andere Werte), aber im Prinzip richtig.
    Allerdings Kompremiert JPEG auch nicht soweit herunter, das du später nur noch 256 Farben hast. Wie gesagt: Grundsatz ist aber korrekt!

    Womit eindeutig bewiesen wäre, daß man bei komprimierten JPEG-Dateien von der Pixelanzahl nicht auf die Dateigröße (oder umgekehrt) schließen kann. Ok, ich seh's ein.
    Jup...! So is es... ! Wenn wir allerdings keine Kompremierung nutzen würden, wäre es so. Man könnte dann z.B. sagen:

    16 Bit Farbtiefe, 72 DPI, 1600x1200 = X Megabyte

    Mal vorausgesetzt, ich habe das jetzt richtig kapiert, so wie ich es beschrieben habe: Was macht Paint denn nun aus einer komprimierten JPEG-Datei? Ich kann mir nicht vorstellen, daß Paint diese Methoden ebenfalls so umsetzen kann, oder?
    Paint ließt die Datei nur! Die Pixelanzahl ist doch immernoch die Selbe. Es hat sich halt nur etwas an den Farben verändert. Wenn du eine JPEG bis zum Anschlag kompremierst (sieht richtig beschis..... aus) und sie in Paint öffnest, sieht das Bild dort genauso aus, wie überall anders auch... ob InternetExplorer, Photoshop oder Paint, die Qualität ist nach einer Kompression überall die selbe!

    Ps.: Weiterführend gitb es aber auch verlustfreie Kompression, wie z.B. TIFF mit LZW .... dort werden, wie in deinem Beispiel Word, einfach Daten herausgelöscht, welche zur Verwendung völlig unrelevant sind! Allerdings benötigt die Datei dann länger zum Laden...

  10. #10
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    Zitat Zitat von PatrickPaulsen
    Paint ließt die Datei nur! Die Pixelanzahl ist doch immernoch die Selbe. Es hat sich halt nur etwas an den Farben verändert. Wenn du eine JPEG bis zum Anschlag kompremierst (sieht richtig beschis..... aus) und sie in Paint öffnest, sieht das Bild dort genauso aus, wie überall anders auch... ob InternetExplorer, Photoshop oder Paint, die Qualität ist nach einer Kompression überall die selbe!
    Daß sich die Pixelzahl nicht ändert, war mir klar. Worauf ich hinaus wollte (aber nicht erklärt habe), war, daß Paint dann wohl wieder die ursprünglich mögliche Anzahl an Farben definiert, auch wenn die Hälfte (zwei Drittel, usw.) der Farben nicht benutzt werden. Selbst wenn es die zweite Kompressionsmethode umsetzt, hätte ich dann ja nach einer erneuten Abspeicherung plötzlich eine größere Datei als die ursprüngliche! Oder liest Paint die verringerte Anzahl an Farbdefinitionen mit aus?
    Ich weiß nicht, wer oder was ich bin. Ich weiß nur, dass ich tue, was ich tun muß, nicht mehr und nicht weniger.

    Zitat aus "Gildenhaus Thendara", Dritter Teil, Ende 3. Kapitel

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